Zahn- und Mundschmuck ist fast so alt wie die Menschheit und auf allen Kontinenten zu finden. Es entspricht dem Verlangen des Menschen sich zu schmücken. Beispiele hierfür sind:

  • Das Spitzfeilen der Frontzähne bei ethnischen Gruppen in Afrika
  • Schwarzfärbung der Zähne bei Angehörigen des Kaiserhauses und der Angehörigen der Fürstenhäuser im alten Japan
  • Einfeilen von Mustern und Konturen bei den Maja
  • Einbringen von Intarsien (Gold, Edelsteine) in die Zähne bei den Maja und im antiken Ägypten usw.
  • Großflächige Tätowierungen als Kennzeichnung zu Stammes- und Familienzugehörigkeiten auf Tahiti
  • Narbentätowierungen, u.a. als Bestandteil von Initiationsriten in Afrika


Der Trend ist bis heute ungebrochen und es wird immer wieder nachgefragt. Wenn die Behandlung ohne Beschädigung der Zahnsubstanz einhergeht, erfüllen wir Ihnen diesen Wunsch gerne.
Es steht eine verschiedenfarbige Auswahl (transparent-weiss, rosa, blau) von Swarowsky-Steinen in verschiedenen Größen zur Verfügung. Werden Diamanten, Rubine etc. gewünscht bitten wir um Besorgung. Bitte beachten Sie, dass zu einem kräftigen Leuchteffekt des Steines dieser von der Rückseite verspiegelt sein muss.

Schneidezahn

Blau-transparenter Glitzerstein auf den mittleren Schneidezahn einer jungen Dame.

Vollkeramikkrone

Glitzersteinchen in eine Vollkeramikkrone eingearbeitet.
Im Unterschied zu natürlichen Zähnen wird zur Verankerung ein kleines Loch in das Material gearbeitet, um den Stein dauerhaft zu verankern.

Krone mit Stein

Krone mit Stein bei der Patientin einzementiert.
Niemand braucht auf Grund seines Alters oder bestehenden Zahnersatzes auf Zahnschmuck zu verzichten.

Übrigens, Zahnschmuck lässt sich auch an totalen Prothese anbringen.

 


Der Preis für Stein und das Einbringen beläuft sich auf 50,- € plus 19 % Mwst. Da es sich um keine kurative (heilende) Leistung handelt ist diese mehrwertsteuerpflichtig.



Folgende Leistungen werden nicht ausgeführt, da es zu dauerhaften Veränderungen und Schäden an der Zahnhartsubstanz bzw. anderer Gewebe und Organe des Körpers führt:

  • Piercings jeglicher Art
  • Struktur- und Konturschleifen der Zähne
  • Invasiv verankerte Glitzersteinchen (es muss ein Loch in den Zahn geschliffen werden)
  • Tätowierungen jeglicher Art
  • Brandings
  • Cuttings
  • Festsitzende Zahnverlängerungen der Eckzähne (Vampirgebiss)

Schmucktätowierung

Blaue Schmucktätowierung der Gingiva im Oberkiefer aus Zentralafrika (Gambia),
ausgeführt mit einem Kaktusdorn. Der Farbstoff besteht aus gemahlener Holzkohle und Kerosin.
Bildquelle: Dr. Th. Lietz

 

Wir bitten um Verständnis, da wir uns als kurative Einrichtung definieren, können o.g. Körperveränderungen ethisch nicht mitgetragen und umgesetzt werden.

Bitte beachten Sie, dass viele Veränderungen des Körpers und deren Oberfläche  (Body modification, Bodymod et al.) zu langfristigen Schäden führt.  Nicht alle Tätowierungen sind einfach nur cool, sondern durch giftige Inhaltsstoffe auch gefährlich für die Gesundheit. Ähnliches trifft auch auf Piercings und vieles andere zu. Selbst die Verwendung handelsüblicher Schminken und dekorativer Kosmetika kann zu Gesundheitsstörungen und Allergien führen.


Weitere Informationen erhalten Sie in folgenden Veröffentlichungen:

 

  • Förster, P.: Parodontale Rezessionen als Folge von Piercings im oralen Bereich; Quintessenz 50, 599 - 604 (1999)
  • Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (I); Quintessenz Team-J 32, 447 - 459 (2002)
  • Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (II); Quintessenz Team-J 32, 507 - 514 (2002)
  • Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (III); Quintessenz Team-J 32, 667 - 676 (2002)
  • Sainio, E-L, Jolanki, R; Hakala, E; Kanerva, L: Metals and arsenic in eye shadows; Contact Dermatitis 42, 5 - 10 (2000)

 

Wir bitten um Verständnis, da wir uns als kurative Einrichtung definieren, können o.g. Körperveränderungen ethisch nicht mitgetragen und umgesetzt werden.

 

Bitte beachten Sie, dass viele Veränderungen des Körpers und deren Oberfläche  (Body modification, Bodymod et al.) zu langfristigen Schäden führt.  Nicht alle Tätowierungen sind einfach nur cool, sondern durch giftige Inhaltsstoffe auch gefährlich für die Gesundheit. Ähnliches trifft auch auf Piercings und vieles andere zu. Selbst die Verwendung handelsüblicher Schminken und dekorativer Kosmetika kann zu Gesundheitsstörungen und Allergien führen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie in folgenden Veröffentlichungen:

1.                  Förster, P.: Parodontale Rezessionen als Folge von Piercings im oralen Bereich; Quintessenz 50, 599 - 604 (1999)

2.                  Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (I); Quintessenz Team-J 32, 447 - 459 (2002)

3.                  Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (II); Quintessenz Team-J 32, 507 - 514 (2002)

4.                  Hopp M: Körperschmuck und Bodymodifikationen (III); Quintessenz Team-J 32, 667 - 676 (2002)

5.                  Sainio, E-L, Jolanki, R; Hakala, E; Kanerva, L: Metals and arsenic in eye shadows; Contact Dermatitis 42, 5 - 10 (2000)